Neustadt-Glewe

Burg
Burg

Einwohnerzahl:
6.634  (Stand: 28.01.2014)

Neustadt-Glewe - das Tor zur Lewitz
Unsere Stadt liegt am Rande der Lewitz, einem der größten Landschaftsschutzgebiete Mecklenburgs. Endlose Wiesen und zahlreiche Fischteiche sowie ein großer Badesee laden Naturfreunde von Nah und Fern zum Verweilen ein. Mit der mittelalterlichen Burg, dem Schloss, der idyllisch gelegenen Stadtkirche, dem restaurierten Rathaus und zahlreichen Fachwerkhäusern bietet die Stadt ihren Besuchern manch altes Kulturgut. Wer den Nervenkitzel liebt, wird auf dem Sportflugplatz einen Fallschirmkurs besuchen, in einem Segelflugzeug mitfliegen oder eine Ballonfahrt unternehmen.


Neustadt – nicht Allerweltsname, sondern ein Markenzeichen!
Es ist Ihnen sicher schon aufgefallen. Viele Städte tragen den Namen Neustadt. Wer jedoch daraus schließen möchte, dass es sich um neuere Siedlungen handelt, die einen "Allerweltsnamen" bekommen haben, hat weit gefehlt. Die Städte namens Neustadt, einstmals "Nova Civitas", haben durchweg ein Alter zwischen 700 und 900 Jahren. Sie erhielten Ihren Namen, weil sie neben einer früher bereits bestehenden Siedlung gegründet wurden, so wie heute unsere "Trabantenstädte".

Einen Besuch sind sie alle wert.
Entdecken Sie Neustadt!
Nicht nach dem Motto: Neapel (so der italienische Name für Neustadt) sehen und sterben", sondern nach der Devise: "Neustadt in allen Himmelsrichtungen besuchen, sich freuen und – wiederkommen!"

15000 – 10000 v.d.Z.
Letzte Eiszeit des Lewitzbeckens.

7000 v.d.Z. – 700
Zeitweilige Besiedlung der Eldedünen durch nomadisierende Germanen und Slawen.

500 – 800
Bleibende slawische Besiedlung der Lewitz.

um 700
Entstehung der slawischen Burg Brenz.

946
Ersterwähnung von Brenz als terra brenzia in einer Urkunde von Kaiser Otto I.

1167
Gründung des Fürstentums Mecklenburg und der Grafschaft Schwerin.

1248
Ersterwähnung des Namens Neue Stadt (Nova Civitas) in der Grafschaft Schwerin.

1253
Ersterwähnung des Neustädter Stadtsiegels.

um 1300
Entstehung des Neustädter Stadtsiegels.

1300
Ersterwähnung von Blievenstorf als blizemerstorpe.

1331
Ersterwähnung der Burg Neustadt.

1333
Bestätigung der Stadtgrenzen und Ersterwähnung der Dörfer Hohewisch, Wabel, Fahrbinde, Klenow, Kalverstert, Klein Laasch, Wöbbelin.

1358
Die Grafschaft Schwerin wird Eigentum des Herzogs.

1407
In Urkunden werden der Kietz und Kronskamp genannt.

1458 – 1477
Entstehung der herzoglichen "Bauhöfe" wie z.B. in Neuhof und Kolbow.

um 1500 – 1544
In der Stadt werden eine Eisenschmelzhütte, eine Pulvermühle, ein Eisenhammer betrieben.

1566
Erste Pestseuche in Neustadt.

1618
Seit dieser Zeit wütet der Dreißigjährige Krieg.

1619
Beginn des Schlossbaus

1624
Die Arbeiten werden unvollendet eingestellt.

1626
Zweite Pestwelle in Neustadt. Zusätzlich besetzen die Schweden das Land.

21.9.1629
Wallenstein, Herzog von Mecklenburg, besucht Neustadt-Glewe.

1694
Erster großer Stadtbrand.

1717
Fertigstellung des Schlosses.

1725
Herzog Christian Ludwig bezieht nach dem Stadtbrand in Grabow das Neustädter Schloss.

1728
Zweiter großer Stadtbrand

1741
Dritter Stadtbrand

1805/06
Das Neue Rathaus wird gebaut.

1806
Französische Truppen besetzen die Stadt. Die Kirche wird französisches Lazarett, später Pferdestall.

1809
Die Kirche wird Lazarett der Schill`schen Truppen.

1848
Revolutionäre Unruhen in der Stadt.

1856
Die Stadt erlässt eine Exekutionsordnung.

1863
Gründung des Männerturnvereins.

1880
Neustadt erhält seinen Bahnanschluss.

1882
Gründung des Neustädter Technikums auf der Burg. Gründung des Gewerbevereins.

1888
Erlass einer neuen Straßen- und Polizeiordnung.

1891
Bau der Neustädter Schlossbrauerei.

1902
Vom Technikum wird das erste Telefon in der Stadt installiert und der Prototyp eines Autos gebaut.

1908
Gründung des Arbeitersportvereins "Freie Turnerschaft".

1911
Gründung der Lederwerke "Adler & Oppenheimer".

1914 – 1918
Im Ersten Weltkrieg fallen 98 Neustädter.

1926
Nach ca. 300 Jahren nennt sich die Stadt wieder Neustadt-Glewe.
1927 Neubau der Volks- und Mittelschule (heute Goethe-Gymnasium).

1928
Bau des Wasserwerkes am See.

1937
Bau der Gebietsführerschule der HJ am Westufer des Sees.

1941
Die Stadt erhält von der Gauleitung ein neues Stadtwappen, ein neues Stadtsiegel und eine neue Stadtfahne verliehen.

2.5.1945
Die "Elde" bildet die Grenze zwischen der "Roten Armee" und den Amerikanern.

1945
Es entstehen die erste Gewerkschaftsgruppen. Die KPD und die SPD formieren sich.

1946
Die SPD und KPD schließen sich in Neustadt zur SED zusammen.Die Bodenreform beginnt, Neubauernstellen entstehen.Das ehemalige Technikum wird Seuchenlazarett.
Die Gebietsführerschule wird russisches Lazarett.

1948
Aus dem russischen Lazarett wird eine Tuberkuloseheilstätte.

1951 – 1955
Neubau der Schleuse, Bau der Hochbrücke.

1970/71
Bau des neuen Wasserwerkes.

1974
Einweihung der Thälmannschule (heute Karl-Scharfenberg-Schule).

1975
Umwandlung der Tbc-Heilstätte in ein NVA-Lazarett.

1981 – 1987
Sanierungsarbeiten an den Fundamenten am Neuen Schloss (Wasserseite).

1982
Die Stadt erhält einen Autobahnanschluss.

1990
Erste demokratische Kommunalwahlen nach der Wende.

1990 – 1992
Abwicklung Neustädter Betriebe mit dem Verlust von ca. 3500 Arbeitsplätzen.

1992 - 1997
Sanierung Schloss

1993 - 1994
Errichtung Geothermiewerk

1993 - 2000
Sanierung Rathaus

1994 - 1995
Bau des Bootsanlegers

1994 - 1996
Sanierung Bürgerbegegnungsstätte

1994 - 1998
Sanierung Burg, Kiezer Mauer-Neuss Haus- Turm

1995
Gewerbegebiet an der Autobahn entsteht.

1999
Seesanierung

24.01.2002
Einsturz Burg "Altes Haus"

2002 - 2003
Sanierung Seebrücke

2003 - 2004
Sanierung Markthäuser Nr. 3, 5, 7

2004
Sanierung Seeschleuse

2004
Schließung Facharztzentrum

2005
Sanierung der evang.-luth. Kirche

2005 - 2006
Wiederaufbau Burg "Altes Haus"


Veranstaltungen


26.08.2017 bis 02.09.2017
09:00 Uhr
DeutscheMeisterschaften im Fallschirmspringen
Auf dem Flugplatz in Neustadt-Glewe finden in diesem Jahr die Deutschen Meisterschaften im Fallschirmspringen statt. Für ein Familienprogramm für unsere Besucher ist gesorgt. ... [mehr]